«Ένα κομμάτι βράχος καταμεσής στην θάλασσα, η Ύδρα του πολιτισμού, της ιστορίας, των θρύλων και των μυστηρίων...»

Σάββατο 22 Σεπτεμβρίου 2012

Panagiotis Tetsis: Menschen von der Insel Hydra (από την Handelszeitung)



Από: www.handelszeitung
Der Maler hat sich Gesichtern und Körperhaltungen verschrieben. Ihn interessiert die Person ­ mit Beinen, Armen, Händen und Fingern.
Die Athener Galerie Nees Morfes im Stadteil Kolonaki eröffnete im vergangenen Dezember eine Ausstellung des bekannten, aus Hydra stammenden Malers Panagiotis Tetsis, die fast zwei Monate geöffnet blieb und vom kunstinteressierten Publikum mit Enthusiasmus aufgenommen wurde. Das Ausstellungsmotto, «Die Freunde» des Künstlers, war jedoch leicht irreführend. Es handelte sich nicht um Abbildungen aus dem Freundeskreis des Malers, sondern um Darstellungen von Menschen und Körperhaltungen.
Auf den grossen Bildern sieht man Pärchen, Strandbesucher, Leute in Kaffeehäusern auf der Insel Hydra oder eine Athener Journalistin, die den Maler kürzlich interviewte. Der Betrachter fand vertraute und unbekannte Gesichter ­ alle könnten auch seine Freunde sein.
«Ich sollte mich erklären, warum es diese Ausstellung mit figürlichen Darstellungen gibt. Von Porträts möchte ich ja fast nicht reden», sagte Tetsis. «Wo nun doch die Freunde schon stundenlang hier sind, täte ich mir selbst Unrecht, wenn ich auf ihre freundliche Absicht nicht einginge, von mir gemalt zu werden.»
Ausserdem würden sie durch ihr Anerbieten zum Werk des Künstlers beitragen. Diese Bereitschaft habe ihn nicht nur gerührt: «Es war weit mehr. Viel mehr, als alle unwissentlich am Werk Beteiligten bewusst wahrnahmen. Denn beide trugen wechselseitig zu dem bei, das der geduldig Wartende nicht bemerkte É»
Seit Jahrzehnten schon, meinte der Künstler, komme ihm immer wieder das Thema der menschlichen Physiognomie in den Sinn. Es finde Eingang in seine Kompositionen. «Ohne es zu wollen, werden einige Gesichter erkennbar, sodass die Abbildungen in gewisser Weise wie Porträts bekannter Persönlichkeiten anmuten.»
Nicht nur Gesichter
Trotz aller Bescheidenheit des Malers ist dennoch zu sagen, dass alle Abbildungen sich Persönlichkeiten aus seinem Umfeld auf der Insel Hydra zuordnen lassen. Es sind jedoch nicht nur Gesichter abgebildet, sondern auch Körper. Aber warum Körperstudien? Tetsis dazu: «Die Abbildung eines Menschen, würde sie sich lediglich auf sein Gesicht beschränken, wäre in höchstem Grade unvollständig, da der Fokus woanders liegt. Die ganze Haltung ist wichtig, und daher male ich die gesamte Figur, den ganzen Körper. Das wirklich interessante ist der Mensch in seiner Gesamtheit, Körper, Beine, Arme ­ vor allem die Hände, und besonders die Finger. Dort konzentriert sich der Ausdruck, auch wenn die Finger für die Dauer der Abbildung unbewegt sind.»
Panagiotis Tetsis wurde 1925 auf Hydra geboren. Er studierte Malerei an der Hochschule der Schönen Künste des Athener Politechnion, wo er 1949 seinen Abschluss machte. Er bereiste Europa und studierte die Malerei der Renaissance in Paris und Italien (1953­1960). Nach einem Stipendium der Ford-Stiftung 1972 spezialisierte er sich auf die Gravur. Seit 1951 lehrt er Malerei. 1972 wird er Professor an der Hochschule der Schönen Künste und 1989 Dekan; 1993 wird er zum Mitglied der Athener Akademie ernannt. Zu seinen Werken gab es zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Für den Juni dieses Jahres ist eine Ausstellung auf Andros über das Thema «Meer» geplant.
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